Walfahrtskirche Zur Heiligen Jungfrau Der Göttlichen Liebe

Ave Maria!

Walfahrtskirche Zur Heiligen Jungfrau Der Göttlichen Liebe



Historische Ammerkungen zum Wallfahrtsort

Historische Anmerkungen zum Wallfahrtsort Die historischen Begebenheiten um den Wallfahrtsort zur Heiligen Jungfrau der Göttlichen Liebe nehmen ihren Anfang im 18, Jahrhundert, als sich in dieser Gegend des römischen Umlandes der festungsartige Besitz der Familie Savelli-Orsini befand, der den Namen Castel di Leva trug. An einem Turm dieser Burg befand sich ein Gemälde, das die Heilige Jungfrau mit dem Jesuskind in den Armen auf einem Thron sitzend darstellte; über dem Haupt der Mutter Gottes schwebt die Taube herab, Symbol für den Heiligen Geist, und damit für die Göttliche Liebe. Diese aus der damaligen Zeit stammende Fresko war Gegenstand der Anbetung zahlreicher Schafhirten aus der Umgebung.

Das Erste Wunder

Im Frühling des Jahres 1740 begab es sich, daß ein Wanderer auf dem Weg nach Rom in der Nähe des Turmes von einem Rudel Hunde angegriffen wurde und Gefahr lief, von diesen in Stücke gerissen zu werden; der Unglückliche wandte seinen Blick zum Himmel, sah das Bildnis der Heiligen und bat die Mutter Gottes um Beistand; das Wunder geschah: ganz plötzlich zerstreuten sich die Hunde in alle Richtungen und ergriffen die Flucht über das Land.
Im Anschluß an das Wunder, am 5. September desselben Jahres, wurde das Bildnis der Heiligen Jungfrau aus dem TurmgemäLier entfernt und in das nahegelegene Landgut "La Falconiana", in die kleine Kirche S. Maria ad Magos, überführt.
Fünf Jahre später, am 19. April 1745, wurde das Gemälde wieder an seinen angestammten Platz zurückgebracht, wo in der Zwischenzeit eine Kirche errichtet worden war, welche später, im Jahre 1750, von Kardinal Carlo Rezzonico, dem späteren Papst Clemens XIII, geweiht wurde. Damals begannen die Wallfahrten der Pilger aus dem Volk, Wallfahrten, die im Laufe der Zeit immer zahlreicher wurden und auch heute noch stattfinden. Zu den Bekanntesten gehören Jene, die im Zeitraum zwischen Ostern und Ende Oktober, regelmäßig in : der Nacht von Samstag auf Sonntag, abgehalten werden; bei diesen Nachrwanderungen wird zu Fuß eine Strecke von etwa 15 Kilometern entlang der "Passeggiata Archeologica", einem Ausflugsweg auf dem sich zahlreiche archeologische Sehenswürdigkeiten befinden, zurückgelegt.
Am 13. Mai 1883 würdigt das Vatikanische Kapitel das Bildnis der Heiligen Jungfrau Maria.
Im Jahre 1930 wird Don ümberto Teienzizum Rektor ernannt.
Am 8. Dezember 1932 wird die Wallfahrtskirche zur Pfarrei und Don Umberto zu ihrem ersten Pfarrer ernannt.
Am 25. Matz 1942 ruft Don Umberto die Kongregation der Töchter der Heiligen Jungfrau der Göttlichen Uebe ins Leben; zwanzig Jahre später folgt die Kongregation der Oblatenpriester, welche sich seitdem um die Wallfahrtskirche kümmern.

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Die Rettung der Stadt Rom

Am 24. Januar des Jahres 1944, als Rom Gefahr lauf von den Kricgseeignissen überrollt und zerstört zu werden, wird das Bildnis der Heiligen Jungfrau in verschiedene Kirchen der Stadt überrührt, und schließlich auch in die Kirche des Heiligen Ignazius; um die Befreiung ihrer Stadt zu erwirken, legt das römische Volk dort am 4. Juni 1944 vor dem Bildnis der Heiligen Jungfrau das Gelübde ab, seinen Lebenswandel zu erneurn, eine neue Wallfahrtskirche zu errichten und zu Ehren der Mutter Gottes eine wohltätigen Zwecken dienende Einrichtung ins Leben zu rufen. Die Heilige Jungfrau vollbringt das Wunder, und Rom ist gerettet.
Am 11. Juni 1944 trifft Papst Pius XII das römische Volk zum gemeinsamen Gebet und verleiht der Heiligen Junfrau der Göttlichen Liebe den Titel "Retterin der Stads Rom".
'Wir schauen auf zu Dir, Mutter der Göttlichen Liebe, und bitten Dich, Du mögest durch Deine mütterliche Fürsprache unser aller Rettung enuiricen.. Beschütze Dein Rom".
Plus XI!, am 11, Juni 1944
Nach Kriegsende öffnet die Wallfahrtskirche erneut ihre Pforten: es entstehen Einrichtungen zu wohltätigen, kulturellen und apostolischen Zwecken. Im Jahre 1946 erscheint die Erstausgabe der Zeitschrift "Parrocchia" (Die Pfarreil), im Jahre 1954 die der Zeitschrift "La Madonna"; gleichzeitig wird das Mitteilungsblatt "La Madonna del Divino Amore"("Die Heilige Jungfrau der Göttlichen Liebe"), welches bereits im Jahre 1931 zum esrten Mai aufgelegt worden war, wieder herausgegeben.
Im Schwesternhaus werden die ersten Waisenkinder aufgenommen, während in vielen anderen Regionen Italiens weitere religiöse Einrichtungen entstehen, und im Ausland die Missionsstätten in Kolumbien (1971), Brasilien (1991) und Peru (1993).
Am 3. Januar 1974 stirbt vom Don Umberto Terenzi; seine sterblichen Überreste sind in der Wallfahrtskirche, in der Krypta der Schmerzensreichen zur letzten Ruhe gebettet.
Im Jahre 1975 findet am Wallfahrtsort zum ersten Mai das nationale Marienzeltlager für Jugendliche statt.
Am l. Mai 1979 besucht Papst Johannes Paul n die Wallfahrtskirche der Göttlichen Liebe und bezeichnet ddiese als den "Marienwallfahrtsort der Stadt Rom". Der nächste päpstliche Besuch findet am 7, Juni 1987, zur Eröffnung des Marienjahres, statt. Seit 1983 existiert das Haus des Pilgers, welches für Zusammenkünfte, Einkehr und Exerzitien genutzt wird.
Seit 1983 - Am Palmsonntag und Karfreitag findet jeweils um 20.30 Uhr eine Nachstellung der Via Crucis, des Leidensweges Christi, statt, welche mitsicherheit als die eindrucksvollste aller römischen Aufführungen dieser Art bezeichnet wer- den darf.
In den achteiger Jahren wurden an der Wallfahrtsstätte zahlreiche restaurierungsarbeiten durchgerührt, und im Jahre 1991 wurde mit der aufwendigen Restaurierung des Altars und der wertvollen antiken Marienfresko begonnen.
Am 29. Februar 1991 erließ der stellvertretende Kardinal Camillo Ruini das Edikt für die Heiligsprechung des Dieners Gottes, Don Umberto Terenzi, Gründer der Einrichtung zur Heiligen Jungfrau der Göttlichen Liebe.
Die Diözesanversairnnlung. die unter dem Bildnis der Heiligen Jungfrau der Göttlichen Liebe auf dem Petersplatz in Rom eröffnet (1986) und beendet (1993) wurde, war das maßgeblichste Ereignis, mit dem die römische Kirche durch die geistige Erneuerung und das Wachsen in der christlichen Gemeinschaft und der Erfüllung ihres Auftrages gegenüber der Stadt und der ganzen Welt dem einst abgelegten Gelöbnis Rechnung trug.

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Die Neue Wallfahrtsstätte

Am 19. Februar 1991 wurde die Genehmigung für den Bau der Neuen Wallfahrtskirche unterzeichnet; die neue Kirche wird eine grüne Wiese als Dach und eine Wasserfläche als Kirchplatz haben, während Wände aus riesigen Buntglasscheiben den Gesamten Innenraum in mystiches Licht tauchen sollen. Der Neubau entsteht am Füße des Hügels, außerhalb der antiken Mauern, und fügt sich nahtlos in seine Umgebung ein, in harmonischem Einklang mit dem Zauber des römischen Umlandes und dem monumentalen Gebäudekomplex aus dem 18. Jahrhundert.

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Nachtwallfahrten zu Fuaß

Im Zeitraum von Ostern bis Ende Oktober findet jeden Samstag eine Nachtwallwanderung statt; Aufbruch der Pilger ist um Mitternacht in Rom, auf der Piazza di Porta Capena, Ankunft am Sonntag morgen, gegen 5.00 Uhr, an der Wallfahrtskirche. Eine weiter Nachtwallfahrt findet außerdem am 7. Dezember, in der Nacht vor der Unbefleckten Empfän- gnis, statt.
Diese Nachtwanderungen führen über die berühmte Via Appia Antica bis zur Kirche Quo Vadis, dann weiter über die Via Ardeatina, vorbei an den Katakomben von San Callisto und dem Mausoleum der Ardeatinischen Gräben, um, am Ziel angelangt, der Heiligen Jungfrau unsere Absichten, aber auch unsere Bedürfnisse, unsere Hoffnungen und den Auftrag der Römischen Kirche und der Ewigen Stadt darzubringen.





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Santuario della Madonna del Divino Amore - Via del Santuario 10 - 00134 ROMA - tel. 06.713518 - fax 06.71353304